Kindergarten / Kinderkrippe / Vorschule

Von Anfang an werden auch unsere Kleinsten in ihre jahrgangsübergreifende Lerngruppe integriert. Sie treten in Beziehung zu ihrer Umwelt, sie knüpfen vielfältige objekt- und subjektbezogene Kontakte, erfahren sich und die Welt mit allen Sinnen, versuchen sie zu begreifen und entwickeln ihre eigene Identität. Bereits durch den Besuch von Kinderkrippe und Kindergarten werden so auch unsere Kleinen an die Schule für morgen und damit ein Lernen, das Spaß macht, herangeführt.

Durch die frühzeitige Integration ins Lernen und Entdecken nach dem Jenaplan-Konzept findet ein nahtloser Übergang von Kinderkrippe zu Vorschule / Kindergarten und Grundschule in der Jenaplan-Schule München statt und wird die oft einschneidende Erfahrung des Kindes als Bruch zwischen Kindergarten und Regelschule vermieden.

 

Kinderkrippe und Kindergarten/Vorschule mit Ganztagsbetreuung


  • Kindergarten / Vorschule mit Ganztagsbetreuung mit 2 Gruppen á 25 Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren  
  • Kinderkrippe mit 2 Gruppen á 12 Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahre

 

Kindergarten, Kinderkrippe und Hort wurden zum 01. November 2012 an die Kinderzentren Kunterbunt übergeben, die diese Einrichtungen unter dem Namen KiKu-Jenaplan weiterführen werden. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.


 

Unsere Leitvorstellungen

Unser padagogisches Konzept orintiert sich an folgenden Leitlinien:

·    respektvolles Miteinander in einer heterogenen Gruppe

·    Betonung des Erzieherischen, Förderung von Toleranz und positivem Selbstbild

·    Förderung von Kooperation, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit und realistischer Selbsteinschätzung

·    Einbindung der Eltern als Partner für eine Bereicherung der Gruppe

·    Projektarbeit im Mittelpunkt des entdeckend - forschenden Lernens

·    kontextbezogenes Arbeiten mit möglichst authentischen Materialien

·    ausführliche und ressourcenorientierte Leistungsbeurteilung unter Miteinbezug des Kindes und seiner Lernfortschritte

 

Grundkompetenzen

Folgende Grundkompetenzen werden nach Peter Petersen durch die Jenaplan-Pädagogik gefördert:

- Ich-Kompetenz

- soziale Kompetenz

- sprachliche (kommunikative) Kompetenz

Basisaktivitäten

Die Lern- und Bildungsziele werden in der Jenaplanpädagogik durch folgende vier Basisaktivitäten vermittelt, die sich durch unser Gruppenleben wie ein roter Faden ziehen:

·       das Gespräch,

·       die Feier,

·       die Arbeit,

·       das Spiel

Nähere Erläuterungen finden Sie hier.

 

Wichtige Lernziele und Bildungsbereiche der Jenaplan-Pädagogik

  • Musikalische Früherziehung
  • Literacy / Umgang mit Büchern und Texten
  • Medienkompetenz
  • Stärkung der Zwei- und Mehrsprachigkeit

 

Förderung grundlegender Kompetenzen für wichtige Bildungs- und Erziehungsperspektiven

- Ästhetik, Kunst und Kultur

- Kreativität

- Umweltbewusstsein

- Naturwissenschaften und Technik

- Gesundheitsförderung

- Ernährung

- Bewegung

- Entspannung und Erholung

- Körperpflege

 

Rituale und Regeln

Rituale und Regeln dienen dazu, den Kindern ein hohes Maß an Sicherheit und Kontinuität zu geben. Diese brauchen sie, um ihre Fähigkeiten und ihre Individualität besser entwickeln und entfalten zu können. Unsere Rituale und Regeln beinhalten u.a.:

- einen geregelten Tagesablauf

- Lieder (wie z.B. zum Geburtstag, zur Begrüßung)

- gemeinsames Essen und Vorbereiten der Mahlzeiten

- Körperpflege

- gemeinsame Ruhe- und Entspannungszeit

- Lernen, sich und andere zu respektieren

- Lernen, sich gegenseitig zu helfen

 

Eingewöhnungszeit

Die Eingewöhnung der Kinder gestaltet sich nach den individuellen Bedürfnissen  der Kinder und ihrer Eltern. Während dieser Phase ist der begleitende Elternteil am Anfang bei allen Aktivitäten dabei. Somit kann sich das Kind an die neue Situation und auch an andere Kinder, das pädagogische Personal und die ganze Struktur der Einrichtung gewöhnen. Das Personal arbeitet mit den Eltern eng zusammen und baut ein vertrauensvolles Verhältnis auf, mit dem sich die Kinder sicher fühlen. Anschließend an diesen Prozess, besprechen die Mitarbeiter zusammen mit den Eltern den genauen Zeitpunkt ab, wann das Kind so weit ist, zeitweise in Obhut der pädagogischen Mitarbeiter zu sein, wobei die Eltern aber in Rufbereitschaft stehen.