Schulkonzept

Unsere Schule für morgen ist eine private, reformpädagogische Grund- und Hauptschule auf der Basis des Jenaplan-Modells. Dieses hat sich vor allem in den Niederlanden bewährt: Dort gibt es derzeit über 200 Jenaplan-Schulen – Tendenz steigend. Auch in Deutschland entwickelt sich dieses Konzept kontinuierlich fort - derzeit mit ca. 50 Schulen.
In Bayern gibt es aktuell Schulen in Nürnberg und Würzburg, seit 2011 ist auch unsere Schule in München in der Lipowskystraße am Start. Die älteste und renommierteste Schule, die nach dem Jenaplan-Modell arbeitet, ist die Schule in Jena. Diese führt sogar bis zum Abitur. Von der Universität Jena über viele Jahre hinweg begleitete Studien stellen diesem Schulkonzept ein hervorragendes Zeugnis aus.

 

Merkmale

Jahrgangsübergreifend, von Elternengagement getragen, leistungsbetont, orientiert an natürlichem, aktivem und projektbezogenem Lernen, offen für außerschulische Lernorte

 

Materialien

Es gibt keine speziellen Materialien für das Jenaplan-Modell. Das einzige Auswahlkriterium besteht darin, ob etwas für das Kind geeignet ist, um es zum Ergebnis zu bringen und sein Lernen unterstützt.


Schulteam

Unser Team besteht aus Lehrern, Sozialpädagogen, Sonderpädagogen und Fachlehrern. Diese verstehen sich weniger als „Lehrende“, welche dem Kind etwas beibringen, sondern vielmehr als „Moderatoren“, die anregen, unterstützen, führen, Freiräume lassen, Vertrauen schenken, beschützen. Sie begleiten die Kinder auf ihrem Weg zu eigenverantwortlichem Lernen.

 

Eltern

Eltern bilden Arbeitsgemeinschaften, arbeiten engagiert mit und sind Ratgeber, u.a. im Elternbeirat. Das Elternengagement ist unbedingte Voraussetzung für das Funktionieren und das Angebot an der Schule. Welche Unterstützung wir hierzu auf den verschiedensten Feldern benötigen, finden Sie unter AGs.

 

Jahrgangsübergreifende Lerngruppen

Im Gegensatz zur Regelschule lernen in unserer Schule für morgen die Kinder in heterogenen, jahrgangsübergreifenden Lerngruppen. Diese sind ein Abbild des natürlichen Lernens, wie es in jedem Betrieb erfolgreich stattfindet: vom Lehrling über den Gesellen zum Meister. Innerhalb dieser jahrgangsübergreifenden Lerngruppen haben die jeweils Älteren mehr Wissen, mehr Erfahrung und können mehr Verantwortung tragen. Die Jüngeren lernen, Hilfe von Älteren anzunehmen und schauen ihnen oft beim Lernen und Arbeiten über die Schulter. Aber natürlich lernen auch die Älteren über die Jüngeren: Sie bekommen Fragen gestellt, die sie noch nicht beantwortet haben, sie sind herausgefordert, ihr Wissen und Können weiterzureichen und verständlich zu erklären. Gleichzeitig festigen sich dadurch auch Wissen und Erfahrung.

Die jahrgangsübergreifenden Lerngruppen umfassen dabei nicht mehr als 24 Kinder, d.h. je Jahrgang maximal acht Kinder. Für optimale Betreuung und beste individuelle Förderung...

 

Unterscheidung

Wie sich unsere Schule für morgen nach dem Jenaplan-Modell von anderen Schulen unterscheidet, erfahren Sie hier (Siehe Menüpunkt "JPI und die Anderen")

 

Die 4 Säulen des Jenaplankonzepts

Unser Schulkonzept wird von den 4 Säulen des natürlichen Lernens und Lebens getragen: Arbeit, Gespräch, Spiel, Feier. Diese sind die Urformen des Lernens, weil sie bereits ohne Schule, Unterricht oder Lehrer funktionieren. In der Jenaplan-Schule soll dieses „natürliche“, außerschulische Lernen fortgeführt werden.


Mehr Informationen zu den 4 Säulen des Jenaplan-Modells finden Sie hier.